Infos zum Holz-Fertighaus
der Garten im JuliWer für sich und seine Familie ein eigenes Haus bauen möchte und sich, unter anderem auch wegen des Preises, für ein Fertighaus entscheidet, sollte aber nicht die Möglichkeit außer Acht lassen, dass es vielleicht auch ein Fertighaus aus Holz sein könnte. Ein solches Fertighaus bietet eine Menge Vorteile, kann aber auch einige Nachteile beinhalten, vor allem aber ist ein solches Haus ein Stück Natur, da es aus einem natürlichen und nachwachsenden Rohstoff erbaut wird. Des Weiteren gibt es hierbei auch die Möglichkeit, dass man dem Haus überhaupt nicht ansehen kann, dass dieses Haus aus Holz gefertigt wurde. Zudem gibt es bei diesem Haus drei unterschiedliche Bauarten.
Ein Blockhaus ist dabei wohl die bislang bekannteste Art, da man solche Häuser bereits aus den Kindertagen des Wilden Westens kennt. In der Grundstruktur besteht solch ein Fertighaus aus Holz aus Rundhölzern, welche gefräst wurden und Nut und Feder, damit die einzelnen Balken sich schlüssig miteinander verbinden können. Diese traditionelle Baukunst hat ihren Ursprung zwar in den skandinavischen Ländern, doch braucht man sich keine Gedanken machen, dass ein solches Holzhaus an ein Gartenhäuschen erinnert, da für ein Gartenhaus bei Weitem nicht so viel Aufwand betrieben werden muss. Zudem fühlt man sich in einem Holzhaus ohnehin von Anfang an bedeutend wohler.
Die nächste Art eines Holz-Fertighauses ist die Skelettbauweise, welche hierzulande auch als Fachwerkhaus bezeichnet werden könnte. Da der Fachwerkbau aus waagerechten und senkrechten Balken besteht, ist hierbei die Möglichkeit gegeben, dass es durch die einzelnen Balken sich selbst halten kann und somit das Grundgerüst (Info Gerüst Gerüstbau hier) sich selber tragen kann und die einzelnen inneren Wände durchaus versetzt werden können. Die Elemente werden auch wie bei allen anderen Häusern gut abisoliert, um die vor allem während der Innenarbeiten wohlige Wärme bereits nach dem Rohbau erleben zu können. Dazu kann dieses Fertighaus aus Holz von außen derart verkleidet werden, dass man den Skelettbau überhaupt nicht erkennen kann.
Die letzte der drei verschiedenen Arten ist der Holzrahmenbau, welcher durchaus dem Blockhaus sehr ähnlich ist und sich als wichtigster Punkt nur durch die Verschalung unterscheidet. Bei allen Arten kann der Bauherr entweder vorher oder während der Bauzeit entscheiden, ob er sein Haus von außen oder auch von innen im natürlichen Holz erhalten möchte oder ob außen, möglicherweise auch innen, das Haus so verkleidet wird, dass man es nicht als Holzhaus erkennen kann. Der wichtigste Vorteil ist das geringe Gewicht, wodurch keine besonderen Anforderungen bezüglich der Tragfähigkeit gestellt werden müssen. Zudem ist ein Fertighaus aus Holz auch sehr schnell aufgebaut, sodass ein komplettes Holzhaus in spätestens drei Tagen erstellt ist.