Umweltfreundliches Gartenhaus

der Garten im August

Den Traum von der Erholung im Grünen, am besten noch im eigenen Garten, träumen viele Menschen. Dieser wird durch ein Gartenhaus in der Gartenparzelle erst wirklich perfekt. So ein Gartenhaus lässt sich fertig kaufen oder sogar selbst bauen. Wer sich für den Eigenbau entscheidet, ist mit einem Bausatz gut beraten. Bausätze für Gartenhäuser gibt es in verschiedenen Ausführungen und Preisklassen. Diese Gartenhäuser lassen sich mit Hilfe der Bauanleitung und ein wenig handwerkliches Geschick gut errichten. Wichtig ist die Vorbereitung des Untergrundes für das Gartenhaus. Ein solides Fundament ist unumgänglich, bevor die Bodenplatte ausgelegt wird. In weiteren Schritten werden die Seitenwände des Gartenhauses errichtet und gut mit der Bodenplatte, wie auch miteinander, verschraubt. Die Dachelemente werden anschließend aufgelegt und ebenfalls sorgfältig verschraubt. Dann muss die Dachpappe zugeschnitten und aufgenagelt werden. Die Türen- und Fensterelemente werden in einem letzten Schritt montiert. Optisch ansprechender wird das Gartenhaus noch durch ein Holzdach.
Damit das Gartenhaus vor verschiedenen Witterungen und Umwelteinflüssen langfristig geschützt ist, ist ein entsprechender Anstrich unbedingt notwendig. Bei der Wahl der geeigneten Lasur oder Farbe spielt die Umweltverträglichkeit eine große Rolle. Hier eignen sich unter anderem Naturharzlacke, pflanzliche Harzöle, sowie Bienen- oder Pflanzenwachse. Naturharzlacke haben viele Vorteile, unter anderem habe sie eine geringe elektrostatische Aufladung. Das ist eine wichtige Information, wenn der Bodenbelag des Gartenhauses mit einem Naturharzlack behandelt werden soll. Pflanzliche Öle oder Wachse haben den Vorteil, dass sie das Holz atmungsaktiv halten.

Für das Gartenhaus und den Bodenbelag sollten Holzsorten aus nachhaltiger Waldwirtschaft verwendet werden. Verschiedene Qualitätssiegel weisen auf die Umweltverträglichkeit der Hölzer hin; unter anderem der “Blaue Engel”. Hölzer mit so einem Siegel haben keine giftigen oder krebserregenden Beschichtungen und geben keine gesundheitsschädigenden Ausdünstungen an die Raum- und Atemluft ab.

Nicht für jedes Gartenhaus gibt es die Möglichkeit an ein Stromnetz angeschlossen zu werden. Eine gute Alternative ist eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Gartenhauses. Eine sogenannte “Inselanlage” ist umweltfreundlich und netzunabhängig. Die auf dem Dach angebrachten Photovoltaik-Module wandeln Sonnenenergie in elektrische Energie um.

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