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	<title>Garten, Gartengestaltung &#38; Gartendekoration &#187; Gartenzaun</title>
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		<title>Gartenzaun und Sichtschutz aus Holz streichen</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 18:24:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestalterische Elemente aus Holz sind im Außenbereich Wind und Wetter ausgesetzt. Dass über die Jahreszeiten hinaus und bei extremen Witterungsverhältnissen der Schutzanstrich spätestens alle sechs Jahre erneuert werden muss, liegt auf der Hand denn selbst die beste Holzlasur lässt mit der Zeit in der Wirkung nach. Aber nicht nur Kälte und Nässe setzen Ihren Holzzäunen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestalterische Elemente aus Holz sind im Außenbereich Wind und Wetter ausgesetzt. Dass über die Jahreszeiten hinaus und bei extremen Witterungsverhältnissen der Schutzanstrich spätestens alle sechs Jahre erneuert werden muss, liegt auf der Hand denn selbst die beste Holzlasur lässt mit der Zeit in der Wirkung nach. Aber nicht nur Kälte und Nässe setzen Ihren Holzzäunen zu.<br />
Die Wurzel allen Übels liegt in der UV-Strahlung der Sonne, die den Holzzellen das stabilisierende Lingin entzieht. Die Folgen sind spröde und ungeschützte Strukturen, die Pilzen und Mikroorganismen die ideale Nahrungsgrundlage bieten. Das Holz fängt zu faulen an und zerfällt. Auch Insekten sind unwillkommene Gäste in Zaun und Sichtschutz aus Holz doch der Befall durch Ameisen und Käfer erfolgt in den meisten Fällen erst dann, wenn das Material schon längere Zeit der Witterung ausgesetzt war. Welche Holzanstriche eignen sich am besten und welcher Schutz bietet ohne Zusatz gefährlicher Biozide trotzdem die Garantie vor vorzeitigem Verfall?<span id="more-117"></span>Die umweltfreundlichste Variante ist die Verwendung von Leinöl oder lösungsmittelfreien Lasuren, die auf der Verarbeitung von Naturharzen basieren. Leinöl konserviert das Holz, indem es tief in die Strukturen eindringt. Die Farben sind sowohl in transparenter Form als auch als pigmentierte Anstriche erhältlich, wobei das Holz zuvor mit Borsalz imprägniert werden muss, um den Schutz vor Pilzbefall zu gewährleisten. Das Salz wird aus ausgetrockneten Salzseen gewonnen und besteht aus natürlichen Mineralien, die von Schädlingen gemieden werden. Für die Imprägnierlösung wird ein Kilo Borsalz in zehn Litern lauwarmen Wassers aufgelöst. Die Flüssigkeit kann sofort aufgetragen werden. Erst nach gründlicher Trocknung erfolgt der dünne und mehrmalige Anstrich mit Leinöl.</p>
<p>Lasuren aus Naturharz eignen sich besonders dann, wenn die Holzstruktur sichtbar bleiben soll. Der schwache Film erhält die typisch offenporigen Eigenschaften und bietet nach Aushärtung der Harze einen guten und natürlichen Witterungsschutz. Den heute erhältlichen wasserlöslichen Lasuren sollten Sie aus gesundheitlichen Gründen den Vorzug geben, damit Ihnen nicht beim Auftragen schon die Luft wegbleibt. Bei allen Imprägnierungen, Farb-, Lasur-, Öl- und Lackanstrichen gilt: Das Holz muss vor der Behandlung hundertprozentig trocken sowie von Moos- und Fetten befreit sein.</p>
<p>Der Anstrich mit einer Holzlasur ist denkbar einfach. Unbehandeltes Holz wird angeschliffen und die Farbe mit einem geeigneten Pinsel aufgetragen. Nach dem Trocknen der ersten Schicht, was bei Naturharzen etwas länger dauern kann, erfolgt der Zweitanstrich und der Zaun hat vor Witterung und Schädlingen erst einmal seine Ruhe. Möchten Sie ihren vor Jahren lackierten Zaun zur Abwechslung einmal mit einer Lasur verschönern, müssten Sie zuvor sämtliche Lack- und Farbreste gründlich entfernen und das Holz reinigen.</p>
<p>Wenn Ihr Zaun Farbe erhalten soll, können Sie natürlich auch Lacke verwenden. Hierbei ist gegebenenfalls ein zweiter oder dritter Anstrich notwendig, damit die Farbe richtig deckt. Bei Lacken, die bereits mit einem Holzschutzmittel versehen sind, sind vorherige Grundierungen nicht notwendig.</p>
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